Hier finden sie eine große Auswahl Tipps und Anregungen
Tipp
Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind ist heute gar nicht bei der Sache, hatte es vielleicht Ärger in der Schule. Fragen Sie Ihr Kind danach. Ihr (ernstgemeintes) Interesse an seinen Sorgen wird schon weiterhelfen.
Tipp
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind einen fixen Platz für HÜs und Lernen hat. Immer eine neue Umgebung ist ein hohes Ablenkungspotential.
Tipp
Was glauben Sie, wie viele Informationen kann das Gehirn gleichzeitig
verarbeiten?
a) weniger als vier, b) sechs bis acht c) zehn bis zwölf
Antwort b) ist richtig. Bei einer „Überfütterung“ mit zu viel Information
gleichzeitig schaltet das Gehirn ab. Daher: Weniger ist mehr!
Tipp
Man sollte einige Zeit vor einem Test oder Schularbeit damit beginnen sich sog. Mut-mach-Sätze vorzusagen. Diese könnten so lauten: „Ich bin gut vorbereitet“ oder „Ich gebe mein Bestes“ Nicht geeignet sind Sätze wie: „ Ich habe keine Angst“ oder „Ich werde keine Fehler machen“, denn das verwirrt das Unterbewusstsein nur. Denken Sie mal NICHT an einen rosa Elefanten mit grünen Punkten!
Tipp
Ist Ihr Kind sehr zappelig beim Lernen, tanzt gerne und erklärt Ihnen die Welt "mit Händen und Füßen"? Merkt es sich Bewegungsfolgen leicht und schnell? Dann könnte Ihr Kind ein "Kinästhetischer Lerntyp" sein.
Tipp
Leiten Sie das Kind an: „Schließ für zwei Minuten die Augen und pass auf wie
viele Geräusche du in deiner Umgebung hören kannst.“ (Falls das Kind die Augen
nicht schließen möchte, kann es auch einen Punkt im Zimmer mit den Augen
fixieren). Falls es zu ruhig ist, kann man auch das Fenster öffnen oder die
Übung in der Natur machen.
Danach soll das Kind so viele Geräusche wie möglich aufzählen, die es gehört
hat. Hat es sich besonders viele gemerkt, ist seine akustische Aufmerksamkeit
besonders gut. Falls es außerdem Witze wortgetreu wiederholen kann, sich
Liedertexte leicht merken kann, liegt die Vermutung nahe, dass Ihr Kind ein
"Auditiver Lerntyp" ist.
Tipp
Menschen lernen unterschiedlich. Kinder haben meist schon sehr früh ein Sinnessystem mit dem Sie bevorzugt lernen. Achten Sie mal drauf: Kann es sich Lernstoff besonders gut merken, wenn der Unterricht und die Bücher mit vielen Bildern unterlegt sind? Oder kennt es sämtliche Logos von Firmen auswendig, sobald es das Werbeplakat einmal gesehen hat? Dann ist es wahrscheinlich ein „starker Sehtyp“. Dann braucht das Kind zum Lernen besonders Zeichnungen, Bilder, Skizzen etc. Welche „Lerntypen“ es noch gibt erfahren Sie in den nächsten Lerntipps.
Tipp
Wenn Sie das Gefühl haben, das Kind verliert vor einem Test oder Schularbeit die Nerven, beginnen Sie sofort mit Entspannungsübungen, geführten Phantasiereisen, etc. Je früher Sie einlenken, desto bessere Chancen hat Ihr Kind, auch dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Tipp
Zum Wiederholen von Lernstoff sollten Sie mit Ihrem Kind die Rollen tauschen. Lassen Sie sich alles vom Kind erklären!
Tipp
Ein Gedicht das auswendig gelernt werden muss, sollte unmittelbar vor dem Schlafen nochmals wiederholt werden.
Tipp
Eine Eselsbrücke stellt gewissermaßen eine Brücke zwischen beiden Gehirnhälften dar. „Nie Ohne Seife Waschen!“ ist so eine Hilfe, um sich die Himmelsrichtungen leichter einzuprägen.
Tipp
Wer eine intensive Lernphase hinter sich gebracht hat, sollte sich danach auch eine intensive Pause gönnen. Der Grund: Das Hirn arbeitet noch nach, es „verdaut“ sozusagen das neu erworbene Wissen. In dieser Zeit sollte auf Fernseher oder Computer verzichtet werden.

